FILIA

FILIA (Frauen im Leben in Arbeit) ist ein Projekt der EMS gGmbH, gefördert aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.

 

Das Projekt

Das Projekt wird auf der Grundlage der Richtlinie „Einzelprojekte zur präventiven Arbeitsmarktförderung mit besonderem Landesinteresse“ im Förderbereich FProjekte für Zielgruppen des Arbeitsmarktes durchgeführt.
Das Projekt hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Projektbeginn ist der 01.04.2013. Innerhalb der Projektlaufzeit finden drei inhaltlich gleich strukturierte Durchgänge von jeweils 6 Monaten statt (Start 01.04.13, 01.10.13 sowie 01.04.14) 

Das Projekt zielt auf konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der arbeitsmarktbezogenen Situation von Berufsrückkehrerinnen ab. Dabei hat es zum einen die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Berufsrückkehrerinnen im Blick, zum anderen will es für die spezifische Situation der Zielgruppe sensibilisieren.

Das Projekt richtet sich an erwerbslose Berufsrückkehrerinnen. Dies sind Frauen, welche eine Berufstätigkeit oder Berufsausbildung aufgrund der Betreuung und Erziehung von aufsichtsbedürftigen Kindern unterbrochen haben und in angemessener Zeit in die Erwerbstätigkeit zurück kehren wollen. Angesprochen werden sowohl Frauen, welche im Leistungsbezug von ALG II stehen als auch solche ohne Leistungsbezug. Ebenso werden
Frauen angesprochen, welche bisher keinerlei berufliche Ausbildung begonnen haben oder über keinen Schulabschluss verfügen. Bei Berufsrückkehrerinnen kann es sich sowohl um alleinerziehende Frauen als auch um nicht alleinerziehende Frauen handeln.

Projektinhalte

Das Projekt gliedert sich in vier Handlungsbereiche:

  • Bilanzierung der jeweiligen individuellen Situation
  • Entwicklung von zielgruppenspezifisch passgenauen Qualifizierungsangeboten zum Abbau von Vermittlungshemmnissen
  • Integrationscoaching zur Gestaltung des beruflichen Wiedereinstiegs
  • Sensibilisierung betrieblicher Akteure (Einstellungsbereitschaft sowie geschlechtersensible Personalentwicklung)

Die teilnehmenden Frauen durchlaufen zunächst eine Beratungs- und Eingangsphase. Im Anschluss absolvieren sie einen jeweiligen Anteil an verpflichtenden und frei wählbaren modularen Qualifizierungsangeboten (beispielhaft):

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • EDV
  • Bewerbungstraining
  • Rhetorik und Kommunikation
  • Trainingsmodule Backoffice, Verkauf oder hauswirtschaftliche Grundkenntnisse
  • Telefontraining

Die erfolgreiche Projektteilnahme schließt mit einem Zertifikat ab.

Zugang

Der Einstieg in das Projekt erfolgt über ein Auswahlverfahren, welches ein Gespräch mit der jeweiligen Sozialpädagogin sowie ggf. einen Eignungstest beinhaltet.

Besonderheiten

Der besondere Projektansatz ist darin zu sehen, dass ein speziell auf die Bedarfslage von erwerbslosen
Berufsrückkehrerinnen zugeschnittenes Angebot bereitgestellt wird. Das Projekt richtet sich ausschließlich an weibliche Teilnehmerinnen und wird überwiegend in geschlechtshomogenen Räumen umgesetzt. Das heißt die engsten Kontaktpersonen, wie Sozialpädagoginnen, Projektleitung usw., sind ebenfalls weiblich. Dieser Ansatz fördert infolge eines gleichgeschlechtlichen Erfahrungshintergrunds (z.B. familiäre Belastungssituationen, Umgang mit männlicher Dominanz usw.) die beiderseitige Akzeptanz sowie die bedarfsgerechte Begleitung der Teilnehmerinnen im Projekt. Zudem folgt die Umsetzung des Projekts der Methode der Suggestopädie. Diese ganzheitlich ausgerichtete Methodik bietet den Teilnehmerinnen neue Erfahrungshorizonte abseits von gängigen Maßnahmeszenarien und unterstreicht den Grundgedanken des Projekts einen Neuanfang zu wagen.

Das Projekt wird an den drei Standorten Magdeburg, Staßfurt und Stendal umgesetzt.

EMS elke meister schulen
gemeinnützige GmbH

Standort Magdeburg
Mittelstraße 25
39114 Magdeburg
T. 0391/ 2549980
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Projektmitarbeiterin: Anja Weber

Standort Staßfurt
An der Salzrinne 1
39418 Staßfurt
T. 03925/ 28830
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Standort Stendal
Südwall 3
39576 Stendal
T. 03931/ 252649
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Projektleiterin: Christina Liebing